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      Urnerboden

 

 

Urnerboden - die grösste Kuhalp der Schweiz

 
Überquert man den Klausenpass, und fährt man etwa 10 km Richtung Glarnerland, gelangt man auf die schönste und grösste Schweizeralp, den Urnerboden. Das Dorf gehört kirchlich und politisch zu Spiringen und ist nur im Sommer von Uri her erreichbar.

Der Urnerboden liegt auf 1370 Meter Höhe und zählt rund 40 Einwohner. Der Urnerboden erwacht erst so richtig mit der Alpfahrt. Während dem Sommer zählt der Urnerboden bis zu 300 Einwohner und wird zusätzlich von über 1000 Kühen bevölkert.  

Erstmals entdeckt wurde der Klausenpass (und somit auch der Urnerboden) vor über 3000 Jahren, denn am Klausenpass wurde ein Bronzedolch, der auf ca. 3000 Jahre zurückgeht, gefunden. Damit ist bewiesen, dass der Klausenpass viel früher entdeckt worden ist, als der kaum 800 Jahre begangene Gotthardweg. Die Marchstreitigkeiten mit Glarus datieren aus dem Jahre 1003. Damals entschied Herzog Rudolf von Schwaben zugunsten der Urner. Der erste Marchbrief aber wurde erst 1196 von Pfalzgraf Otto von Burgund vermittelt. Die Neuregelung der Grenze im Ennetmärch, wie der Urnerboden von den Bewohnern aus Spiringen auch genannt wird, entfällt auf  eine spätere Zeit. Die Marchstreitigkeiten endeten erst im Jahre 1890, zugunsten der Urner. Das erste Gotteshaus, ein Kapellchen im Wang führt bis aufs Jahr 1437 zurück.  

Im 17. Jahrhundert wurde dann im Dorf eine Kapelle erstellt. Erst im Jahre 1877 wurde das Verbot des Winteraufenthaltes auf dem Urnerboden aufgehoben. 1899 erhielt das Völklein eine eigene Schule 1902 wurde eine eigene Kaplanei, die ab 1913 die Toten auf dem eigenen Friedhof begraben durften, gegründet. 1915 wurde die neue Kirche eingeweiht, die mit Dekorationsmalereien von Habegger ausgeschmückt ist. 1961 erhielt der Urnerboden ein eigenes Schulhaus. Die Schulschliessung erfolgte im Jahre 2001. In den Jahren 1997 bis 2005 wurde die Kanalisation gebaut.  

Die Ganzjahresbevölkerung auf dem Urnerboden ist stark rückläufig. Die Einwohnerzahl hat sich seit den 80er Jahre halbiert.

 

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